Alle Jahre wieder – gemeinsam gegen die invasiven Neophyten!

Viele importierte Pflanzen erfreuen uns im Garten und sind unproblematisch. Einige wenige aber vermehren sich massenhaft und werden zum Problem für unsere Flora und Fauna! Die Bekämpfung dieser invasiven Neophyten ist das Ziel des Neophytensack-Projektes von 25 Seelandgemeinden. Wenn die Bevölkerung mithilft, die schädlichen Pflanzen zu entfernen und in den Neophytensack zu stecken besteht eine Chance, die unliebsamen Pflanzen in Schach zu halten.

Invasive Neophyten sind fremdländische Pflanzenarten, die sich bei uns stark ausbreiten. Sie verdrängen einheimische Arten und schaden der Biodiversität. Einzelne können auch gesundheitliche Probleme verursachen. Weil eine konsequente Bekämpfung der Neophyten wichtig ist, beteiligen sich bereits 25 Seeländer Gemeinden am Neophytensack-Projekt. Dabei können die speziellen Säcke bei den Gemeinden gratis bezogen werden. Die mit den unliebsamen Pflanzen gefüllten Säcke werden kostenlos mit dem normalen Hauskehricht entsorgt und gehen in die Verbrennung.

Zu jedem Sack wird ein Faltblatt mit den wichtigsten 10 invasiven Neophyten abgegeben. Damit sollten auch Laien die richtigen Pflanzen in den Sack stecken können! Wichtig ist, dass die invasiven Neophyten konsequent und vor dem Absamen entfernt werden.

Der Abfallsack zur kostenlosen Entsorgung der invasiven Neophyten und Problempflanzen inkl. Faltblatt mit Informationen zu den zu bekämpfenden Pflanzen kann bei der Einwohnergemeinde Lengnau, Bau- und Planungsabteilung, Brunnenplatz 2, oder beim Werkhof der Einwohnergemeinde Lengnau, Rolliweg 3, bezogen werden.

Damit die Bevölkerung die wichtigsten invasiven Neophyten wie die Kanadische Goldrute, den Kirschlorbeer, das einjährige Berufkraut, den Schmetterlingsstrauch, die armenische Brombeere oder das afrikanische Greiskraut kennenlernen kann, gibt es in mehreren Gemeinden eine Ausstellung dieser Pflanzen mit entsprechenden Informationen.
Neophytenausstellung in Nidau 2025 (Foto: Büro Kappeler)

 


Die Neophytenausstellungen sind:

vom 4. Mai bis 21. Juni 2026
vom 29. Juni bis 11. September 2026
Safnern und Nidau
Ipsach und Pieterlen

Den Flyer und weitere Informationen finden Sie auch unter Natur- und Landschaftsschutz.

Werden grössere Kirschlorbeer- oder Schmetterlingssträucher gerodet, eignen sich die Neophytensäcke nicht für die Entsorgung. Die Gemeindeverwaltung oder der Werkhof können in diesem Fall weiterhelfen (Bau- und Planungsabteilung / Werkhof).

Die Bevölkerung wird gebeten, bei der Bekämpfung der invasiven Neophyten mitzuhelfen – nur so kann die weitere Verbreitung verhindert werden!

Haben Sie noch Fragen? Die Bau- und Planungsabteilung steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir danken Ihnen schon heute für die gemeinsame Bekämpfung der Neophyten und Problempflanzen in Lengnau BE!